Die Geißel des Himmels

von Ursula K. Le Guin

Die Wiederentdeckung eines atemberaubenden SF-Thrillers
  • Ein Juwel der Science Fiction in voll­stän­dig über­ar­bei­te­ter Übersetzung
  • Ausgezeichnet mit dem Locus Award als bester Roman des Jahres
  • Für alle Leser:innen von Philip K. Dick, N. K. Jemisin und Yael Inokai

George Orr möchte nur eines – auf einer Erde, wo Überbevölkerung und Hungersnot herr­schen, einen Ort finden, an dem er in Frieden leben kann. Aber Orr ver­fügt über eine erstaun­li­che Fähigkeit: Seine Träume ver­än­dern die Wirklichkeit. Und er kann nicht beein­flus­sen, was er träumt.

Der Psychiater Willam Haber bietet ihm seine Hilfe an. Erst will er Orr nicht glau­ben, doch bald begreift er, welche Macht er aus­üben kann, wenn er sich der Träume seines Schützlings bedient. Und damit beginnt ein schick­sal­haf­tes Ringen um die Zukunft der Menschheit …

Ein hoch­bri­san­ter Science-Fiction-Roman, in dem Ursula K. Le Guin die Gefühlswelt der Protagonist:innen und die beäng­sti­gend rea­li­sti­schen Schauplätze auf sou­ve­räne Weise im Gleichgewicht hält.


»Als ich Die Geißel des Himmels in jungen Jahren las, hat der Roman mir die Augen geöff­net. Wenn ich ihn jetzt lese, fünf­und­zwan­zig Jahre später, bricht er mir das Herz. Nur ein großes Werk der Literatur kann – auf so mit­rei­ßende Weise – einen sol­chen Zeitraum über­span­nen.«

Michael chabon

Ursula K. Le Guin
Die Geißel des Himmels
Roman · Überarbeitete Neuausgabe
[The Lathe of Heaven (1971)]
Deutsch von Joachim Körber

Klappenbroschur · ca. 240 Seiten · Euro 22,–-
ISBN 978–3‑910914–26‑1
E‑Book · ca. 240 Seiten · Euro 17,99
ISBN 978–3‑910914–27‑8

Erscheint am 4. Dezember 2024

Leseprobe folgt


Ursula K. Le Guin (1929–2018) gilt als die Grande Dame der anglo­ame­ri­ka­ni­schen Science Fiction. Sie wurde mit zahl­rei­chen Literatur- und Genrepreisen aus­ge­zeich­net, zuletzt mit dem National Book Award für ihr Lebenswerk. Ihre Bücher beein­fluss­ten viele nam­hafte Autor:innen, dar­un­ter Salman Rushdie und David Mitchell ebenso wie Neil Gaiman und Ian M. Banks.

Interessierte Leser:innen ver­wei­sen wir auf die bei S. Fischer erschie­nen Neuübersetzungen größ­ten­teils aus der Feder von Karen Nölle: Freie Geister, Die linke Hand der Dunkelheit, Grenzwelten (ent­hält Das Wort für Welt ist Wald und Die Überlieferung) sowie die Erdsee-Gesamtausgabe. Bei S. Fischer wie auch bei Carcosa sind wei­tere Erst- und Neuausgaben in Vorbereitung. Die offi­zi­elle Internetseite findet sich hier.


Joachim Körber (*1958) lebt und arbei­tet als freier Übersetzer und Verleger der Edition Phantasia in Kehrig in der Eifel. Seit 1980 hat er, neben zahl­rei­chen Büchern von Stephen King, vor allem Science Fiction (Ray Bradbury, J. G. Ballard, Dan Simmons) über­setzt. Zu seinen eige­nen Werken zählen der Roman Wolf (1998) sowie Essays und Sachbücher zur Phantastik.