Speer

von Nicola Griffith

Sie lässt alles hinter sich — um sich neu zu erfinden
  • Ausgezeichnet mit dem Society of Authors Literary Prize und dem Ray Bradbury Prize
  • Queere Neuerzählung eines Sagenstoffes für das 21. Jahrhundert
  • Für alle Leser:innen von Ursula K. Le Guin, Margaret Atwood und Madeline Miller

Gemeinsam mit ihrer magisch begab­ten Mutter wächst sie tief in den Wäldern auf. Immer wieder suchen Visionen sie heim, Visionen von einem See, der ein Geheimnis birgt und ein Versprechen. Als sie einen Reisenden von Artos erzäh­len hört, dem König von Caer Leon, weiß sie, dass ihre Zukunft an seinem Hof liegt.

Und so löst sie den Bund mit ihrer Mutter und reitet mit einem gestoh­le­nen Jagdspeer und einer geflick­ten Rüstung los. Sie wird Lust und Liebe ken­nen­ler­nen und Kämpfe bis auf den Tod. Sie wird sich mit Kriegern und Zauberern messen, und sie wird die Welt ver­än­dern – ihre eigene Welt und die vieler ande­rer.

Diesem klei­nen Buch gelingt Erstaunliches: Es ver­leiht einer mythi­sche Vergangenheit neue Bedeutung und öffnet uns die Augen für eine Welt, in der wir frei atmen und frei denken können.


»Hätte Le Guin eine Geschichte über Camelot geschrie­ben, würde sie sich wahr­schein­lich so anfüh­len: mensch­lich, intel­li­gent und wun­der­schön.«

Alix E. Harrow

Nicola Griffith
Speer
Roman · Dt. Erstausgabe
[Spear (2022)]
Deutsch von Elena Helfrecht

Fadengeheftetes Hardcover mit Lesebändchen
ca. 200 Seiten · Euro 18,–-
ISBN 978–3‑910914–50‑6
E‑Book · ca. 200 Seiten · Euro 9,99
ISBN 978–3‑910914–51‑3

Erscheint am 16. März 2026

Leseprobe folgt


Nicola Griffith wurde 1960 in Leeds gebo­ren, hat an der Anglia Ruskin University in Cambridge pro­mo­viert und schreibt Science Fiction, Fantasy, Kriminal- und histo­ri­sche Romane. Sie wurde u. a. mit dem Lambda, dem Nebula und dem World Fantasy Award aus­ge­zeich­net; 2024 wurde sie in die Science Fiction Hall of Fame auf­ge­nom­men. Zusammen mit ihrer Frau, der Autorin Kelly Eskridge, lebt sie in Seattle am Rand einer Schlucht.


Elena Helfrecht (*1992) lebt als Übersetzerin und Fotografin in Bayern. Nach Studien der Kunstgeschichte und Buchwissenschaft in Erlangen und Berlin absol­vierte sie ihren Master of Arts in London und ist inter­na­tio­nal künst­le­risch tätig, mit Veröffentlichungen u. a. in Die ZEIT, The New Yorker und der Financial Times. Neben Ausstellungen und Lehraufträgen widmet sie sich der Literaturübersetzung; zu den von ihr über­tra­ge­nen Autorinnen zählen Mona Awad, T. Kingfisher, Eliza Clark und Chloe Gong.